Der frisch gebackene Bürgermeister Frank Junge steht ab sofort in Lohn und Brot als Stadtoberhaupt der Hansestadt Wismar. Das Rathaus ist zu einem überdimensionalen Backshop umgebaut worden (Foto) und damit zugleich die inzwischen vierte Filiale der Bäckerei Junge in Wismar. Was sich viele schon gedacht haben: Frank Junge heißt nicht nur zufällig so. Er ist auch der Filialleiter des Traditionsunternehmens. Allerdings nur im Ehrenamt. Tagsüber leitet er die Geschicke der Hansestadt. Nun tritt er seine neue Stulle Stelle an. Wir haben ihn an seinem neuen Arbeitsplätzchen zu einem Keksklusiv-Interview getroffen.
„Kruste es, was es wolle“
Schon vor seinem neuen Job hatte er mit Berlinern zu tun. Jetzt die ofenfrische Herausforderung. „Für diesen Posten braucht man vor allem Eier. Aber auch Butter, Sauerteig und Backpulver. Ich sorge dafür, dass Brot bezahlbar bleibt. Kruste es, was es wolle. Alles andere wäre unterlassene Hefeleistung. Sonst hat man schnell die Torte im Gesicht.“ Ab sofort werden also im Rathaus kleinere Brötchen gebacken. Wichtig ist ihm auch das Thema Parken in der Altstadt. Dafür will er die sogenannte Brötchentaste einführen. Und für Anfragen jeglicher Art können die Bürger Frank Junge künftig auf seiner Mehladresse erreichen.

Livemusik von den Gebäckstreet Boys
Für seinen ersten Arbeitstag wird er sich nach eigenen Angaben „ordentlich aufbrezeln“ (Quelle: Junge Welt). Der studierte Sportpädagoge (Vorbilder: Arnold Schwarzbrotbäcker, Semmel L. Jackson, Robert Brownie Jr. und Back Norris) plant für alle Wismarer Bürger eine große „Roggen-Roll-Party“ mit Livemusik von den Gebäckstreet Boys und Fettes Brot. Junge selbst will sich aber zeitig verkrümeln. Der neue Bürgermeister nimmt seinen Job ernst, er ist ihm quasi auf den Laib geschnitten. Na dann Franky Boy, Back to the Future und Teig it easy!
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